Locker aus der Hüfte

Locker aus der Hüfte

Die Hüfte

 

– denn es muss nicht immer eine Prothese sein.

Die Hüfte, beziehungsweise das Hüftgelenk, ist das am stärksten belastete Gelenk unseres Körpers und muss täglich unzählige Drehungen, Wendungen, Dauerdruck und Erschütterung standhalten. Es besteht aus zwei Gelenkteilen: der Gelenkpfanne, einer kugeligen Mulde, und dem Gelenkkopf, der in der Gelenkpfanne liegt. Die wohl bekannteste Erkrankung des Hüftgelenkes ist die Arthrose, hier auch Coxarthrose genannt. Diese Verschleißerscheinung zählt heute zu den häufigsten degenerativen, also den abnutzungsbedingten, Gelenkerkrankungen überhaupt. Jede zehnte Hüftarthrose wird bei Menschen im Alter von 30 und 40 Jahren diagnostiziert. Ab 60 Jahren ist bereits jeder zweite betroffen und bei den über 90-Jährigen sind es sogar neun von zehn.

Fast alle Hüftgelenkserkrankungen zeichnen sich durch einen charakteristischen Schmerz aus, der zunächst meist nur sporadisch nach längeren Belastungen auftritt. Der Grund dafür kann vielfältig sein. Neben der Arthrose können Beinfehlstellungen, Entzündungen oder Risse in der Gelenklippe, sogenannte Labrumläsionen, der Hüfte das Leben schwer machen. Mit Hilfe der Hüftarthroskopie lassen sich, ähnlich wie bei Knie- oder Schultergelenk, verschiedene Erkrankungen durch die Schlüssellochtechnik therapieren. Dr. med. René Conrads ist einer der Pioniere der Hüftarthroskopie und gehört zu den bundesweit erfahrensten Hüftgelenkspieglern Deutschlands.