Reha-Aufenthalt

 

Damit es Ihnen gut geht…

 

Liegt eine ärztliche Indikation für eine Anschlussheilbehandlung (AHB) vor, ist es sinnvoll, diese Maßnahme sofort im Anschluss Ihres Krankenhausaufenthaltes in Anspruch zu nehmen. Zwischen dem Ende des Krankenhausaufenthaltes und dem Beginn der AHB sollen nicht mehr als 14 Tage vergehen.

Ziel der AHB ist eine Wiederherstellung des Patienten für die Belastung des Alltags- und Berufslebens. Es gilt vor allem, verloren gegangene Funktionen wieder zu erlangen oder bestmöglich zu kompensieren. Mit dieser Zielsetzung kann die AHB auch der Vermeidung und Minderung der Pflegebedürftigkeit dienen.

Die AHB kann stationär oder ambulant durchgeführt werden. Die stationäre AHB dauert in der Regel drei Wochen. Kostenträger sind die Deutsche Rentenversicherung oder die Krankenkassen.

 

Wer ist der Kostenträger für Ihre Rehabilitationsmaßnahme?

 

Sie sind berufstätig (im Angestelltenverhältnis oder selbstständig), haben mehr als 60 Kalendermonate in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt und noch keine Altersrente oder sonstige gesetzliche Rente beantragt?

In diesem Fall finanziert Ihr Rentenversicherungsträger (Deutsche Rentenvers. Bund/Land/ Knappschaft) die Rehabilitationsmaßnahme. Dies gilt auch für Patienten, die privat versichert sind und seit Längerem nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt haben. Entscheidend ist die Erfüllung der o.g. Bedingungen.

Die Rentenversicherungsträger schränken Ihre Wahl der Klinik ein.

Welcher Rentenversicherungsträger für Sie zuständig ist und welche Klinikwahl er Ihnen ermöglicht, erfahren Sie unter der Rufnummer der Deutschen Rentenversicherung in Berlin 030/70018361060 oder im Internet unter der Adresse www.deutsche-rentenversicherung.de

 

Sie sind bereits im Ruhestand?
Dann übernimmt Ihre gesetzliche bzw. private Krankenversicherung die Kosten für die Maßnahme. Manche privaten Krankenversicherungen haben Verträge mit Reha-Einrichtungen abgeschlossen, die einen gewissen Tageshöchstsatz beinhalten. Lassen Sie sich hierzu ggf. von Ihrer Krankenversicherung und/oder der Reha-Einrichtung beraten.

 

Sie sind verbeamtet?
Ihre Beihilfestelle sowie Ihre private Zusatzversicherung tragen die Kosten für die Maßnahme.
Je nach Beihilfestelle (Land/Bund) und nach ggf. geschlossenem Vertrag zwischen Versicherung/Beihilfe und gewählter Klinik/Einrichtung bestehen unterschiedlich hohe Zuzahlungen, die von Ihnen selber zu leisten sind.

 

Wir organisieren Ihren Reha-Aufenthalt, damit Sie sich ganz auf Ihre Erholung konzentrieren können.
Am Aufnahmetag informieren wir Ihre Krankenkasse und Reha-Klinik und schicken diesen die nötigen Unterlagen zu.
In der Reha-Klinik wird ein Zimmer für Sie reserviert, möglichst im nahtlosen Anschluss an Ihren Aufenthalt bei uns. (Eine Beantragung vor der Aufnahme wird von den Kostenträgern nicht ermöglicht.) In der Regel erfolgt die Kostenzusage noch während Ihres stationären Aufenthaltes. Wir unterstützen Sie bei der rechtzeitigen Einholung der Kostenzusage. (Beihilfestellen geben in manchen Fällen nur Ihnen als Patient Auskunft.

Haben Sie noch weitere Fragen? Sprechen Sie uns gerne an, wir sind für Sie da.