Orthopädie

Damit die Knie nicht weich werden

Damit die Knie nicht weich werden

Das Knie   Das Kniegelenk ist das größte Gelenk im menschlichen Körper und besteht aus vier Knochen und einem umfangreichen System von Bändern und Muskeln. Es verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein. Weiterer Bestandteil ist die Kniescheibe, die die Zugkräfte der Oberschenkelmuskulatur lenkt. Während die Kreuzbänder dafür sorgen, dass Ober- und Unterschenkel in der richtigen Position verbleiben, verteilen die Menisken den Druck, der auf dem Gelenk liegt. Neben den bekannten Sportverletzungen wie der Kreuzbandriss zählt der Verschleiß der Knorpeloberfläche zur häufigsten Ursache für Kniegelenkschmerzen. Diese Arthrose entsteht häufig altersbedingt oder wird durch eine Knieverletzung hervorgerufen. Wir entgegnen dieser Mobilitätseinschränkung mit verordneter physiotherapeutischer Therapie, Medikamenten, die teils intraartikulär, also durch Punktion des Gelenkes, verabreicht werden, oder mit Elektrotherapie. Auch arthroskopisch durchgeführte Operationen, beispielsweise bei Meniskusverletzungen oder Knorpelschäden, zählen zu unserem Leistungsumfang. Durch die sogenannte Mikrofrakturierung oder die Pridie Bohrung sowie die Oats Plastik (weitere Informationen unter www.med-library.com/mosaikplastik-knie-oats-definition-wirkungsweise/) kann durch arthroskopische Eingriffe eine Knieprothese verhindert werden....

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Locker aus der Hüfte

Locker aus der Hüfte

Die Hüfte   – denn es muss nicht immer eine Prothese sein. Die Hüfte, beziehungsweise das Hüftgelenk, ist das am stärksten belastete Gelenk unseres Körpers und muss täglich unzählige Drehungen, Wendungen, Dauerdruck und Erschütterung standhalten. Es besteht aus zwei Gelenkteilen: der Gelenkpfanne, einer kugeligen Mulde, und dem Gelenkkopf, der in der Gelenkpfanne liegt. Die wohl bekannteste Erkrankung des Hüftgelenkes ist die Arthrose, hier auch Coxarthrose genannt. Diese Verschleißerscheinung zählt heute zu den häufigsten degenerativen, also den abnutzungsbedingten, Gelenkerkrankungen überhaupt. Jede zehnte Hüftarthrose wird bei Menschen im Alter von 30 und 40 Jahren diagnostiziert. Ab 60 Jahren ist bereits jeder zweite betroffen und bei den über 90-Jährigen sind es sogar neun von zehn. Fast alle Hüftgelenkserkrankungen zeichnen sich durch einen charakteristischen Schmerz aus, der zunächst meist nur sporadisch nach längeren Belastungen auftritt. Der Grund dafür kann vielfältig sein. Neben der Arthrose können Beinfehlstellungen, Entzündungen oder Risse in der Gelenklippe, sogenannte Labrumläsionen, der Hüfte das Leben schwer machen. Mit Hilfe der Hüftarthroskopie lassen sich, ähnlich wie bei Knie- oder Schultergelenk, verschiedene Erkrankungen durch die Schlüssellochtechnik therapieren. Dr. med. René Conrads ist einer der Pioniere der Hüftarthroskopie und gehört zu den bundesweit erfahrensten Hüftgelenkspieglern...

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Nichts auf die leichte Schulter nehmen

Nichts auf die leichte Schulter nehmen

Die Schulter   Die Kooperation zwischen Schulter und Ellenbogen verleiht unseren Armen eine große Beweglichkeit. Allein die Schulter beherbergt fünf Gelenke und 26 Muskeln. Mit ihr sind wir in der Lage, einen Tennisball auf über 200 km/h zu beschleunigen, einen Golfball über 300 Meter weit zu schlagen oder einen Speer 100 Meter weit fliegen zu lassen. Beeinträchtigungen in dieser Körperregion sind nicht nur sehr schmerzhaft, sie reduzieren auch deutlich unsere Lebensqualität, denn selbst einfachste Aufgaben des Alltags bereiten schon große Schwierigkeiten. Zu den häufigsten Krankheitsbildern an Schulter und Ellenbogen zählen unter anderem die Kalkschulter, Muskel- und Sehnenverletzungen durch Fehlbelastung oder Überlastung, Schulterinstabilität, Schleimbeutelentzündungen und die Schultergelenkarthrose. Bei der Kalkschulter kommt es zu Kalkablagerungen auf den Sehnen, die mittels Ultraschall oder Röntgen relativ schnell diagnostiziert werden können. Wir haben hier mit dem Einsatz der Stoßwellentherapie sehr gute Ergebnisse erzielen können, wenn die Ablagerungen frühzeitig erkannt wurden. Daher sollten Beschwerden zeitnah untersucht werden. Bei der Schulterinstabilität spricht der Fachmann auch von einer Subluxation, also einer Verrenkung der Schulter durch akute Überlastung. Springt der Schulterkopf aus der Gelenkpfanne, kommt es meist auch zu Verletzungen an Sehnen und der Knorpelstruktur. Falls ein Problem auf konservative Weise nicht beherrschbar ist, so ist unser Schulterexperte Dr. med. Robert Döhmen Ihr Fachmann für alle eventuell notwendigen operativen Lösungen. Das Ellenbogengelenk Beim Ellenbogen ist vor allem der Tennisarm und der Golferarm bekannt. Besonders bei Menschen, die regelmäßige und über längere Zeit monotone Bewegungsabläufe ausführen, kann es zu einer Überbeanspruchung kommen. Kleine Mikrorisse im Muskel machen das Halten von Gegenständen kaum mehr möglich. Mit Kryotherapie, einer entzündungshemmenden Kältebehandlung oder mit der Stoßwellentherapie gelingt es uns normalerweise, die Beschwerden wieder in den Griff zu bekommen....

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Zeigt her Eure Füße

Zeigt her Eure Füße

Die Füße   Schon Leonardo da Vinci bezeichnete die Komposition aus 26 Knochen, 25 Gelenken, 107 Bändern und 19 Muskeln als biomechanisches Kunstwerk. Im Alltag sehen sich unsere Füße allerdings Tag für Tag extremen Belastungen ausgesetzt. Häufig in zu engen Schuhen eingesperrt oder auf hohen Absätzen balancierend, sind sie das Fundament unseres Bewegungsapparates und transportieren unseren Körper von Ort zu Ort. Doch wehe, wenn sie mal nicht ihren Dienst erfüllen können – dann geht meist gar nichts mehr. Die Beschwerden reichen von Hühneraugen über Fußfehlstellungen wie Spreiz,- Senk- und Plattfuß bis hin zu Frakturen oder Achillessehnen-Verletzungen. Dabei kommen wir fast alle mit gesunden Füßen zur Welt. Schlechtes Schuhwerk oder Fehlbelastungen führen im Laufe der Zeit zu den schmerzhaften Problemen. Mit unserer digitalen Ganganalyse ist es uns möglich, etwaige Fehlbelastungen des Fußes unmittelbar zu erkennen. Im Anfangsstadium reicht es in der Regel aus, den Fuß konservativ, also ohne einen operativen Eingriff, zu behandeln. Dies geschieht mit Einlagen, besserem Schuhwerk oder Krankengymnastik. Sollte eine Operation unumgänglich sein, stehen uns moderne, minimal-invasive Methoden zur Verfügung, damit unsere Patienten möglichst schnell wieder auf den Beinen sind. Hier behandeln wir neben Hammer- und Krallenzehe auch ein Hallux valgus, eine Vorfußfehlstellung, die zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen kann. Besonders Sportler kennen die Gefahr – umknicken, verstauchen, dehnen oder zerren – meist erwischt es den Knöchel, besser gesagt unser Sprunggelenk. Das obere Sprunggelenk (OSG) ist die Verbindung vom Fuß zum Unterschenkel und zuständig für das Heben und Senken des Fußes. Es ist, neben der Hüfte, das am stärksten belastete Gelenk unseres Körpers und damit auch häufig von Arthrose, also Gelenkverschleiß, betroffen. Unser Spezialist für Fuß- aber auch Handchirurgie ist Dr. med. Georg...

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Die Wirbelsäule – eine tragende Rolle

Die Wirbelsäule – eine tragende Rolle

Die Wirbelsäule   Unsere Wirbelsäule ist ein äußerst komplexes Gebilde: 24 bewegliche Wirbel, die durch 23 elastische Bandscheiben verbunden sind und gefedert werden. Hinzu kommen 8-10 feste Wirbel, die zu Kreuz- und Steißbein verwachsen sind. Jeder Bestandteil dieses Meisterwerks, das fast unser gesamtes Körpergewicht trägt und auf die Beine verteilt, hat eine ganz bestimmt Aufgabe. Neben dem Gehirn ist die Wirbelsäule ein wesentliches Element, das den Menschen beispielsweise vom Affen unterscheidet. Durch die besondere S-Form sind wir in der Lage, aufrecht zu gehen, so dass wir unsere Hände gleichzeitig für anderes einsetzen können. Die Existenz unserer Wirbelsäule wird uns erst bewusst, wenn sie nicht mehr fehlerlos ihren Dienst erledigt. Selbst kleinste Störungen können bereits massive Folgen haben. Neben Bewegungseinschränkungen und Schmerzen können Probleme an der Wirbelsäule Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben, da zahlreiche Nerven an den Wirbeln enden. Probleme mit Wirbelsäule oder Bandscheiben können viele Ursachen haben, daher gilt es, der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Schmerzen sind fast genauso individuell wie wir Menschen selbst – wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Beschwerden, denn ein ausführliches Gespräch liefert uns bereits erste wichtige Informationen. Diese bilden, gemeinsam mit der modernen und innovativen Diagnostik unserer Praxis, den Grundstein für Ihre persönliche Therapie, die je nach Krankheitsbild operativ, konservativ oder alternativ ausfallen...

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Das liegt auf der Hand

Das liegt auf der Hand

Die Hand   Die Kombination aus Handwurzel, Mittelhand und fünf Fingern, versehen mit zahlreichen Muskeln, Sehnen und Nerven, bilden unser Greifwerkzeug – unsere Hand. Insgesamt besteht sie auf 27 verschiedenen Knochen. Neben der Arthrose, dem Gelenkverschleiß, der durch Gelenkschmerzen in den Fingern auf sich aufmerksam macht, sind es vor allem die Sehnen und Nerven, die zu Problemen führen können. Weit verbreitet ist das Karpaltunnelsyndrom, bei dem eine Verengung zu hohen Druck auf den Nerv medianus, der für die Beugung und Drehung der Hand verantwortlich ist, verursacht. Schmerzen, die in den gesamten Arm ausstrahlen können, treten zunächst nachts auf. Die Muskeln der Hand werden geschwächt und es kommt zu Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen. Die Erkrankung geht meist mit einer Sehnenscheidenentzündung einher, allerdings können auch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft oder auch eine unübliche Bewegung der Auslöser sein. Wenn Schienen oder Verbände keine Entlastung bringen, setzen wir neben entzündungshemmenden Medikamenten auch Kälte- und Wärmetherapie zur Behandlung ein. Weniger schmerzhaft aber dennoch unangenehm ist die Sehnengleitstörung, die auch als Schnellender Finger bekannt ist. Wenn die Beugesehne eines Fingers verdickt ist, kann sie nicht mehr durch das vorgesehene Ringband rutschen – der Finger schnappt beim Beugen ruckartig nach innen und kann anschließend nicht mehr ohne Hilfe gestreckt werden. Mit einem mikrochirurgischem Eingriff sorgen wir dafür, dass die Sehne wieder ohne Widerstand durch das Ringband rutschen...

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