Infiltrationstechniken an Gelenken und der Wirbelsäule sind ein zentraler Bestandteil unserer Schmerztherapie. Verschiedene Präparate werden dabei gezielt in den Schmerzbereich injiziert – schnell, präzise und unter sterilen Bedingungen.
Was sind Infiltrationen?
Bei einer Infiltration wird ein Medikament oder ein therapeutisches Präparat direkt in oder um ein Gelenk, eine Sehne oder an die Wirbelsäule injiziert. Die gezielte lokale Anwendung ermöglicht eine hohe Wirkstoffkonzentration genau dort, wo der Schmerz entsteht – mit deutlich weniger systemischen Nebenwirkungen als bei oraler Einnahme.
💡 Alle Infiltrationstechniken erfolgen unter sterilen Bedingungen. Die Kontrolle der richtigen Nadelposition erfolgt per Ultraschall oder Röntgendurchleuchtung – für maximale Präzision und Sicherheit.
Indikationen – wann werden Infiltrationen eingesetzt?
Typische Behandlungsindikationen
Reizzustände an Gelenken und Sehnen
Entzündungen (Bursitis, Tendopathie, Arthritis)
Akute und chronische Schmerzsyndrome
Gelenkverschleiß / Arthrose
Schulter-, Knie- und Hüftgelenkbeschwerden
Wirbelsäulenbeschwerden (Facettensyndrom, ISG-Blockade)