Konservative Therapie · Schmerztherapie

Infiltrationen in Gelenke &
an die Wirbelsäule

Gezielte Injektionstechniken an Gelenken und der Wirbelsäule sind ein zentraler Bestandteil unserer Schmerztherapie – kontrolliert, steril und sofortig wirksam.

roentgen

Infiltrationstechniken an Gelenken und der Wirbelsäule sind ein zentraler Bestandteil unserer Schmerztherapie. Verschiedene Präparate werden dabei gezielt in den Schmerzbereich injiziert – schnell, präzise und unter sterilen Bedingungen.

Was sind Infiltrationen?

Bei einer Infiltration wird ein Medikament oder ein therapeutisches Präparat direkt in oder um ein Gelenk, eine Sehne oder an die Wirbelsäule injiziert. Die gezielte lokale Anwendung ermöglicht eine hohe Wirkstoffkonzentration genau dort, wo der Schmerz entsteht – mit deutlich weniger systemischen Nebenwirkungen als bei oraler Einnahme.

💡 Alle Infiltrationstechniken erfolgen unter sterilen Bedingungen. Die Kontrolle der richtigen Nadelposition erfolgt per Ultraschall oder Röntgendurchleuchtung – für maximale Präzision und Sicherheit.

Eingesetzte Präparate

ACP / PRP
Eigenbluttherapie
Konzentrierte Wachstumsfaktoren aus eigenem Blut – entzündungshemmend und regenerationsfördernd, 100 % körpereigen.
Kortison
Kortisoninfiltration
Sofortige und starke Entzündungshemmung bei akuten Schmerzzuständen – niedrig dosiert und gut verträglich.
Hyaluronsäure
Gelenkschmierung
Verbessert die Gelenkflüssigkeit bei Arthrose – schützend und gleitend, mehrmonatige Wirkung.
Lokalanästhetika
Schmerzblockade
Gezielte Schmerzblockade durch lokale Betäubung – sofortige Linderung, häufig in Kombination mit anderen Präparaten.

Indikationen – wann werden Infiltrationen eingesetzt?

Typische Behandlungsindikationen
Reizzustände an Gelenken und Sehnen
Entzündungen (Bursitis, Tendopathie, Arthritis)
Akute und chronische Schmerzsyndrome
Gelenkergüsse
Gelenkverschleiß / Arthrose
Nervenwurzelreizung
Schulter-, Knie- und Hüftgelenkbeschwerden
Wirbelsäulenbeschwerden (Facettensyndrom, ISG-Blockade)

Ablauf einer Infiltrationsbehandlung

1
Untersuchung & Präparatwahl Der Arzt untersucht den Befund und entscheidet gemeinsam mit dem Patienten, welches Präparat (ACP, Kortison, Hyaluronsäure oder Lokalanästhetikum) am besten geeignet ist.
2
Sterile Vorbereitung Die Einstichstelle wird desinfiziert und das Verfahren unter sterilen Bedingungen vorbereitet. Bei Bedarf wird die Haut lokal betäubt.
3
Bildkontrollierte Injektion Die Nadel wird unter Ultraschall- oder Röntgendurchleuchtungskontrolle exakt positioniert – für eine präzise Platzierung direkt am Schmerzort.
4
Nachbeobachtung & Verlaufskontrolle Nach der Infiltration erfolgt eine kurze Nachbeobachtungsphase. Beim nächsten Termin wird der Behandlungserfolg kontrolliert und das weitere Vorgehen besprochen.

Vorteile der Infiltrationstherapie

Sofortige Schmerzlinderung
Sterile Bedingungen
Ultraschall- oder Röntgenkontrolle
Gezielte lokale Wirkung
Wenig systemische Nebenwirkungen
4 verschiedene Präparate
Ambulant & schnell
Wirbelsäule & alle Gelenke

Möchten Sie einen Termin zur Infiltrationsbehandlung?

Wir beraten Sie persönlich zu den geeigneten Infiltrationspräparaten und führen den Eingriff unter sterilen Bedingungen durch.